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"Das Künstlerzentrum Schloss Parz 1964 bis 1998"

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 30. April 2010, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer bis 22. Juli 2010.

 

Begrüßung: Jacinta M. Mössenböck, Laurenz Pöttinger und

Landeskulturdirektor Hofrat Dr. Reinhard Mattes

Zur Ausstellung: Mag. Michaela Nagl, Kuratorin der Ausstellung

 

Eröffnung:

Maria Pachner, Bürgermeisterin der Stadt Grieskirchen

1962 begannen Hans Hoffmann-Ybbs und Charlotte Buck gemeinsam mit (Künstler)Freunden das Schloss Parz bei Grieskirchen zu restaurieren. Zwei Jahre später eröffneten sie dort ein Künstlerzentrum, das bis 1998 eine bemerkenswerte Plattform der Selbstorganisation und -präsentation sein sollte. In Parz wurden in 34 Jahren knapp 50 Ausstellungen mit über 350 Künstlerinnen und Künstlern durchgeführt.

Vor allem in seiner Gründungsphase erfüllte das Künstlerzentrum Schloss Parz eine wichtige Funktion für die Präsentation und Vermittlung von Gegenwartskunst in Oberösterreich.

Hier bot Parz neben der Neuen Galerie der Stadt Linz und der 1965 begründeten Galerie der Künstlervereinigung MAERZ eine der wenigen Möglichkeiten für größere Ausstellungen und Kooperationsprojekte.

Das von der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich und der Landesgalerie Linz organisierte Projekt ist ein Beitrag zur oberösterreichischen Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ im Schloss Parz bei Grieskirchen. Die Ausstellung versucht, die viel fältigen Aktivitäten des Künstlerzentrums zu dokumentieren und Parz

– im Sinne der Bemühungen von Lotte Buck und Hans Hoffmann-Ybbs – als einen ganz besonderen Ort der künstlerischen Begegnung zu beschreiben.

In diesem Kontext dokumentiert und beschreibt auch die geplante Publikation mit Texten von Martin Hochleitner, Michaela Nagl und Elisabeth Rathenböck sowie einem Interview mit Wolfgang Stifter die Gesamtaktivitäten des Künstlerzentrums Schoss Parz, das sich zwischen 1964 und 1998 nicht nur als ein spezieller Beitrag zur österreichischen Gegenwartskunst, sondern auch von besonderem Stellenwert für den grundsätzlichen Erhalt von Parz als eines der architektonischen bedeutendsten Renaissanceschlösser Oberösterreichs erwiesen hatte.