mit GUNTER DAMISCH, CHRISTIAN BAZANT-HEGEMARK, MATHIAS KLOSER, ANDREAS WERNER, INA FASCHING, CHRISTIAN ROTHWANGL

VERNISSAGE: SO. 16. SEPT. 2018 um 19.00 UHR
ZUR KUNST SPRICHT: LEOPOLD KOGLER, LEITER DOK ST. PÖLTEN

Gunter Damisch hatte seit 1998 die Meisterklasse Grafik auf der Akademie der Bildenden Künste in Wien geleitet. Ein facettenreiches Spektrum an künstlerischen Positionen ist aus seiner Klasse hervorgegangen. Die Galerie Schloss Parz präsentiert eine Auswahl an ehemaligen Studentinnen und Studenten in Kontrast und Zusammenspiel mit ihrem Professor.

Andreas Werners Schaffen kreist um Grafik und Arbeiten auf Papier. Geometrisch Konstruktives paart sich mit gestisch prozessualer Handschrift.

Christian Bazant Hegemarks Bilder zeugen von einer spezifischen Räumlichkeit, die weniger aus der gesehen Wirklichkeit stammt, als von computergenerierten Bildräumen.

Ina Faschings Handschrift ist intuitiv und eruptiv. Figur, Zeichen, Schrift und reine gestische Spuren lagern sich auf den Blättern ab.

Matthias Kloser setzt in seinen Gemälden den Schwerpunkt auf die Farbe. Eine unüberschaubare Flut an Farbflecken überzieht die Leinwand.

Christian Rothwangl begreift das Bildfeld als collagehafte Ebene, auf der grafische und malerische Strukturen komponiert werden. Wie ein transluzider Vorhang ist das Bild aufgebaut, viel Schichten überlagern sich sensitiv, zeigen ihre Formen und Spuren.

ZU GAST IM KABINETT: JOHANN JASCHA ,Raumlinien’

Ausstellungsdauer bis Montag, 26.11.2018

Johann Jascha (1942, Mettmach, Oberösterreich, lebt und arbeitet in Willhering bei Linz, hat in den frühen 1970er-Jahren Performance und Environment in den Fokus seiner Kunst gestellt, bevor er sich in Folge der Malerei und Zeichnung gewidmet hat.

Surreal hybride Figurationen bevölkern die Bildfläche, im intensiv aggressiven Strich. Diese werden mit der Zeit abstrakter, wandeln sich in seismografische Notationen auf der Bildfläche.